Die Schmelzi

Ein Stück von Roll Geschichte

Im Auftrag der DLG schrieb der Theatermann Christoph Schwager das Freilichttheater „die Schmelzi“, welches von ihm auch inszeniert wurde.
Aktuell werden die Gebäulichkeiten, vor denen das Theater spielen wird, vom Konkursamt Solothurn zur Versteigerung vorbereitet.
Diese Gegebenheit hat der Autor als Rahmengeschichte in das Stück eingebaut.
Die Hauptgeschichte spielt zwischen 1910 – 1928. Dem Publikum wird die berührende Geschichte des Verdingknaben Johann Burkhard erzählt. Wie sein Vater arbeitet auch er in der Schmelzi. Dort lernt er seine zukünftige Frau kennen.
Durch diese Biographie wird dem Publikum die Arbeitersituation in der von Roll zu jener Zeit auf berührende und zugleich unterhaltsame, lustige Art näher gebracht.
Die extra für dieses Projekt zusammengestellte Band, bringt mit der neu komponierten, rockigen, fetzigen Musik die Arbeiterambience zum Ausdruck.
Der authentische Ort, das dazu passende Bühnenbild und die visuelle Szenen führen den Zuschauer und die Zuschauerin in die vergangene Zeit der Schmelzi zurück.
„Die Schmelzi“ ist eine sehr passende Art das 75jährige Jubiläum des Theatervereins DLG und die 1050-jährige Geschichte der Gemeinden Balsthal, Oensingen, Laupersdorf und Matzendorf zu feiern.

Christoph Schwager

Christoph Schwager stammt aus Egerkingen, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Schwager ist verheiratet und wohnt in Härkingen. Er hat vier erwachsene Kinder und vier Enkelkinder. Nach den Schauspielausbildungen gründete er 1998 das Theaterinstitut, in welchem er Ausbildungen, Kurse und Seminare anbietet. 2006 eröffnete er ein Kleintheater, das Schwager Theater. Dieses befindet sich heute im GerolagCenter in Olten. Auf der Bühne steht er meistens als Solokünstler. Einem breiten Publikum wurde er auch durch seine Pantomimenpredigten bekannt, mit denen er seit vielen Jahren auf Tournee ist. Im Moment ist er vor allem mit seinen Stücken „der Pyjamann“ und „Engel Klirrius“ unterwegs. Christoph Schwager arbeitet auch als Regisseur. Nebst den Gesellenstücken, die er jeweils mit den Teilnehmenden des Instituts entwickelt und auf die Bühne bringt, hat er verschiedene Theater inszeniert und wurde so über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. 2011 erhielt er für sein Engagement den Solothurner Fachpreis für Kulturvermittlung. Für sein Theaterschaffen wurde ihm 2013 den Anerkennungspreis der Stadt Olten und 2016 der „Prix pro Wartenfels“ verliehen. 2016 hat er bereits sein eigenes Stück „Haus der letzten Chancen“ für die DLG inszeniert.

Yvonne Barthel - Choreographin

Yvonne Barthel absolvierte die Zürich-Tanz-Theater-Schule und bildete sich in New York und Rom weiter. Nebst Engagements auf der Showbühne war sie als Tänzerin in den Musicals „Der Drachenstein“, „Justina Dolores“, und „The Voice“ zu sehen. Am Opernhaus Zürich in „Tannhäuser“ und in „Die Zauberflöte“. In der Tanzproduktion „Haiku“ und dem Solo-Stück „Tremors“ war sie als Tänzerin und Choreographin tätig. Mit dem Ensemble der Rojahn Dance Academy tanzte sie im In- und Ausland unter anderem auch im KKL Luzern als Solo-Tänzerin. Sie leitet das Wine Tower Ensemble (Luftartistik) des Radisson Blu Hotel, Airport Zurich und ist dort regelmässig als „Wine Angel“ im Einsatz. Im Sommer 2013 hat Yvonne Barthel die Stage Art Musical & Theatre School abgeschlossen. Sie arbeitete bereits schon in vielen Produktionen, vor allem mit den Gäuer Spielleuten und den Solostücken mit Christoph Schwager zusammen.

René Urben – Musikalischer Leiter

Rene Urben 24.09.1959 Nationalität: Schweiz Hobbys: Alles, was mit Musik zu tun hat. Tanzlehrer. Mein Vater ermutigte mich schon früh Musik zu lernen. Mit 14 bekam ich meine erste elektrische Gitarre und nahm 4 Jahre lang Unterricht bei Hanspeter Droz (Krokus) . Um den Blues noch besser zu spielen, ging ich noch 1 Jahr in den Unterricht zu Thomas Kiefer (Gründer von Krokus. Zwei Jahre später freute ich mich über meinen ersten Erfolg mit der Band "Empire". Wir waren Vorgruppe von Montezuma, von denen einzelne Mitglieder später die Band Krokus neu formierten. Mit 20 eröffnete ich mein eigenes Musikgeschäft in Balsthal. 1983 zog ich nach Zürich, wo ich viele interessante Leute aus der Musik-Szene kennen lernte. Beruflich war ich 27 Jahre in der IT Branche tätig. 2013 beschloss ich mit meiner Frau und den beiden Kinder nach Balsthal zurück zu ziehen. Auf Grund der Schwierigen Arbeitsmarkt Situation entschied ich mich 2015 zu Selbständigkeit und gründete in Balsthal ein neues Musikfachgeschäft. Mit Gitarre und Klavier neue Lieder zu komponieren ist meine Welt, so wurde schliesslich1996 der Song Promises für die Eurovision eingereicht, eine Ballade welche 2003 auf der CD Without Makeup, von Newrhythmics (René Urben / Christina Kenel) veröffentlicht wurde.